Kategorie-Archiv: Projekte

Bauen im Bestand

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Herr von Tanne

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Feuerwachen

Feuerwache Elzach, Fertigstellung 2022

Feuerwache Wersten und Betriebshof Süd, in Bearbeitung

 

 

 

 

 

 

 

Feuerwache Kaiserswerth, Fertigstellung 2025

Feuerwache Hilden, Fertigstellung 2013

 

 

 

 

 

 

 

 

Feuerwache Mettmann, Projektbearbeitung LP 1-3

Projekte / ks 151

 

Rettungswache 50 Kalkum

In Düsseldorf-Kalkum wird auf einem bislang landwirtschaftlich genutzten Grundstück an der Kalkumer Schloßallee, Ecke Zeppenheimer Straße, die Errichtung eines Neubaus für die Rettungswache 50 sowie die Freiwillige Feuerwehr Kalkum geplant. Das Bauvorhaben strebt eine DGNB-Gold Zertifizierung an und wird nach Effizienzhausstandard 40 geplant.

Der Baukörper gliedert sich in drei klar ablesbare Gebäudeteile. Entlang der Kalkumer Schloßallee positioniert sich ein zweigeschossiger, adressbildender Kopfbau. Daran anschließend erstreckt sich entlang der Zeppenheimer Straße ein eineinhalbgeschossiger Hallenriegel, zur Unterbringung der Einsatzfahrzeuge der Rettungswache 50 und der Freiwilligen Feuerwehr Kalkum. Diesem ordnen sich rückwärtig, eingeschossige Gebäudeteile unter.

Das Entwurfskonzept sieht eine funktionale und organisatorische Trennung der beiden Nutzungen vor, sodass ein unabhängiger Betrieb der jeweiligen Nutzungseinheiten gewährleistet ist.

Der zweigeschossige Kopfbau nimmt die erforderlichen Nutzflächen der Rettungswache auf. Im Erdgeschoss sind der Schwarzbereich sowie Lager- und Funktionsräume und Büro- und Schulungsräume angeordnet. Das Obergeschoss beherbergt den Küchen- und Sozialbereich mit Ruhe- und Aufenthaltsräumen, einschließlich Haushaltsküche, Sportraum und Spindbereich.

Im westlich anschließenden Hallenriegel werden jeweils vier Einsatzfahrzeuge der Rettungswache sowie der Freiwilligen Feuerwehr untergebracht, wobei eine bauliche Trennung der beiden Bereiche erfolgt. Rückwärtig der Fahrzeughallen sind zugehörige Lagerräume sowie technische Funktionsflächen angeordnet.

In Verlängerung der Fahrzeughalle sowie in den rückwärtigen Gebäudeteilen befinden sich die Nutzflächen der Freiwilligen Feuerwehr. Hierzu zählen der Schwarz- und Weißbereich, Spindräume, Sanitäranlagen sowie ein Sozialbereich mit Büro- und Schulungsraum.

Das Fassadenkonzept basiert im Wesentlichen auf der Kombination von Sichtbeton und Holz. Durch die Wahl dieser zurückhaltenden, natürliche Texturen, bindet sich der Entwurf sensibel in die ländlich geprägte Umgebung von Kalkum ein.
Die Fassade im Erdgeschoss wird umlaufend aus Betonfertigteilen hergestellt und bildet somit einen massiven Sockel – die Basis des Gebäudes. Darüber erzeugt eine Holzfassade mit vertikaler Schalung einen warmen Materialkontrast.
Die vertikale Ausrichtung der Fassadenelemente wirkt der ausgeprägten Horizontalität der Gebäudekubatur entgegen und verleiht dem Entwurf eine klare, aufstrebende Erscheinung. Zugleich werden Aspekte der Funktionalität, Dauerhaftigkeit und Nachhaltigkeit miteinander verknüpft. Die in dezenten Farbtönen gehaltenen Fenster- und Türelemente fügen sich in das Fassadenbild ein und unterstreichen die gestalterische Ausgewogenheit des Gesamtentwurfs.

Projekte / FWB

Wettbewerb: Neubau der Berufsfeuerwehr in Bremerhaven

Unter Berücksichtigung der Anforderungen an Funktionalität, Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit wird der kompakte Riegel wie folgt konzipiert: Der funktionale Sockelbereich, in dem sich die Fahrzeughallen als Durchfahrtshallen und dazugehörige Funktionsbereiche befinden, wird als elementierte Betonkonstruktion strukturiert. Das Obergeschoss, welches Aufenthaltsbereiche und Schulungsfunktionen beherbergt, ist in Holzmodulbauweise ausgearbeitet. Dabei wird der nachwachsende Rohstoff Holz mit begrünten Dach- und Fassadenflächen kombiniert.

Durch diese bewusste Zweiteilung gelingt es, sowohl das industrielle als auch die Naturlandschaft in das Konzept der Feuerwache miteinzubeziehen. Aus dieser Verbindung leitet sich die Identität des Gebäudes ab.

Durch Aufschneiden und Vorrücken des Riegelteils wird eine Formgebung erreicht, die nicht nur die Adressbildung der Feuerwache betont, sondern sich auch harmonisch in das Grundstück und den Straßenverlauf einfügt. Gleichzeitig werden Hofflächen in Raumflächen verwandelt, die eine optimale Nutzung des Geländes bieten.

Die im Sockelbereich vorgeschobene Fahrzeughalle ermöglicht als bauliche Barriere im Obergeschoss eine Abgrenzung zum Straßenlärm.

 

in Bearbeitung

Projekte / Burg Uda

Errichtung eines Schutzdaches über mittelalterlichen Mauerresten der Burg Uda

Entwurf: Lars Schmidt

News: Am 21. Juli 2024 um 12:30 Uhr wird das neue Schutzdach vor Ort, zusammen mit der Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen, Ina Scharrenbach eingeweiht.

 

Das Schutzdach und das anliegende Besucherzentrum sollten in erster Linie aus „einem Guss“ sein und die gleichen konstruktiven und gestalterischen Merkmale aufweisen. Die Burganlage und die umliegenden Grünflächen vermitteln dem Besucher eine ganz spezielle Atmosphäre und man findet sich in einer unberührten, natürlichen Umgebung wieder.
Um diese Stimmung zu verstärken und nicht unnötig in diese Umgebung einzugreifen, war es wichtig einen Schutzraum für die Mauer zu schaffen und gleichzeitig eine qualitätsvolle Aufenthaltsmöglichkeit zu schaffen, die diese „magische“ Stimmung einfängt und unterstreicht.
Deshalb greift das Schutzdach das Prinzip einer Pergola auf – ein raumbildender Übergangsbereich, der die Grenze zwischen Burganlage und Grünfläche bildet. Gleichzeitig schützt sie sowohl die Mauer als auch den Menschen vor den gegebenen Witterungsverhältnissen.
Um das Dach gestalterisch, aber dennoch dezent abzuheben, wurden moderne und organische Materialien eingesetzt. Holz spielt eine genauso wichtige Rolle wie Stahl und schlägt den Spagat zwischen dem Bestand, der Natur und der zeitgenössischen Architektur. Die Pergola schützt vor der Sonne und generiert gleichzeitig ein sehr interessantes Licht- und Schattenspiel, um die Mauerreste ansprechend in Szene zu setzen. Sobald der Besucher die Pergola durchschreitet, wird er mit diesen stimmungsvollen Gegensätzen konfrontiert und kann sich geschützt und entspannt um die Mauer herum bewegen und sie betrachten.

Grefrath 2017

Projekte / Sw16

Umbau einer alten Bäckerei und Mehllager

Die denkmalgeschützte Fassade der alten Bäckerei konnte erhalten werden, als das ehemalige Mehllager zu einem Wohnhaus mit 3 Wohneinheiten umgebaut wurde.

 

Konzept

Umgebaut wurden zwei Gebäude, die über eine gemeinsame Garage miteinander verbunden sind und somit ein Ensemble bilden. Das Grundstück erstreckt sich zwischen zwei Straßen, sodass sich jeweils eine Fassadenseite zur Straße präsentiert.

Das vordere Haupthaus, welches ehemals als Bäckerei genutzt wurde, verfügt über zwei denkmalgeschützte Fassaden, welche beim Umbau komplett erhalten werden konnten. Somit wurde lediglich der Anbau an die Garage sowie der Innenbereich des 90 m² großen Ladenlokals umgebaut. Das Ladenlokal verfügt über so gut wie keine Innenwände, sodass es sich loftartig in die denkmalgeschützte Struktur eingliedert.
Über dem Ladenlokal wurde eine neue Wohneinheit geschaffen, welche über die separate Treppe sowie einen Aufzug erschlossen wird und eine breite Dachterrasse auf der zwischen beiden Gebäuden liegenden Garage erhält. Auch das Dachgeschoss schafft mit einer großzügigen Galerie und einer weiteren Dachterrasse weitere Wohnqualitäten.

Das hintere Gebäude entstand auf der Fläche des ehemaligen Mehl-Lagers, welches nicht erhalten werden konnte und daher abgerissen wurde. Es beherbergt drei Wohneinheiten als Reihenhäuser, die jeweils über einen eigenen Eingang zur Straße verfügen. Jede Wohneinheit besitzt einen zum Innenhof liegenden Balkon im Obergeschoss sowie eine größere Dachterrasse im Dachgeschoss, die an das oben liegende Wohnzimmer angegliedert ist. So wird in der Innenstadt Lebensqualität mit Privatsphäre gepaart, da die Terrassen untereinander getrennt und nicht einsehbar sind.

 

Materialität

Die Materialität der denkmalgeschützten Fassade wurde an den Fassadenflächen des restlichen Gebäudes weitergedacht und modern umgesetzt. Die weiße Putzfassade umfasst das gesamte Ensemble, lediglich an den Fenstern lassen sich Denkmal und Neubau unterscheiden, da das Denkmal mit Sprossenfenstern und der Neubau mit modernen Fenstern mit weißen Kunststoffprofilen ausgestattet ist. Das anthrazitfarbene Satteldach ergibt einen spannenden Kontrast dazu und unterstützt das elegante Erscheinungsbild der beiden Gebäude

 

Hilden 2017

Fotograf: Michael Reisch

Projekte / w3

Neubau eines Mehrfamilienhauses und Umbau einer Halle

Neubau eines Mehrfamilienhauses mit sieben Wohneinheiten im vorderen Bereich sowie dem Umbau einer Halle zu Büroräumen im Hinterhof des Grundstücks

 

Konzept

Auf einem Bestandsgrundstück wurden im vorderen Bereich bestehende Wohnhäuser und seitliche Lagerhallen abgebrochen und an dieser Stelle ein Mehrfamilienhaus gebaut. Ein Teil der Halle im hinteren Bereich des Grundstückes konnte erhalten werden und an dieser Stelle für neue Büroräume umgenutzt werden.

Das Mehrfamilienhaus ist nach oben hin gestaffelt gestaltet, sodass jede Wohnung großzügige, individuelle und nicht einsehbare Außenbereiche wie Balkone, Loggien und Dachterrassen erhält. Insgesamt verfügt das Gebäude über sieben Wohnungen und ist mit einer Tiefgarage unterkellert, um die notwendigen Parkplätze für die Hausbewohner bereitstellen zu können. Alle Wohnungen sind barrierefrei und großzügig gestaltet, sodass Wohnraum für alle Altersklassen bereitgestellt werden kann.

Die umgebaute Halle bietet viel Raum für Büroflächen. Aus einem großzügigen Empfangsbereich führt eine einläufige Treppe in das Obergeschoss mit einem Küchen- und Loungebereich für die Mitarbeiter. Die weiteren Bereiche des Erdgeschosses sind eingeschossig und werden von Einzel- und Doppelbüros genutzt. Dieser Bereich ist mittig vollflächig mit Dachflächenfenstern verkleidet, sodass Arbeitsflächen mit einem hohen Tageslichtanteil entstanden sind. Beim Umbau der Halle konnte der alte Schornstein der Gewerbehalle stehenbleiben und steht weiterhin sinnbildlich für die frühere Nutzung als Industriehalle.

 

Materialität

Die Fassade der Halle wurde modernisiert und ist nun im Erdgeschoss mit einer hellen Holzverschalung und im Obergeschoss mit einer dunklen Fassade aus Metallprofilen verkleidet, sodass die industrielle Erscheinung betont wird. Ergänzt wird die Fassade durch Holzfenster mit dunklen Profilen.

Das Mehrfamilienhaus bindet sich mit der hellen Putzfassade und den anthrazitfarbenen Holzfenstern zur Straße hin sehr gut in das Hildener Stadtbild ein.

 

Hilden 2018

Fotos: Michael Reisch

Projekte / f70

Feuer- und Rettungswache 7 & Betriebshof Süd, Wersten:

In Düsseldorf-Wersten sollen Neubauten für die Feuer- und Rettungswache 7 und den zentralen Betriebshof Süd für das Garten, Friedhofs- und Forstamt der Landeshauptstadt Düsseldorf entstehen. Es wird mit DGNB-Gold zertifiziert und im BEG-40-Effizienzhausstandard geplant. Der Entwurf sieht vor, dass sich die beiden Nutzungen das Baugrundstück teilen, aber unabhängig voneinander über die Werstener Friedhofstraße über jeweils eine Zufahrt erschlossen werden. Die zwei Gebäuderiegel der Feuer- und Rettungswache, die entlang der Werstener Friedhofstraße und parallel zur östlichen Grundstücksgrenze verlaufen, stellen das Hauptgebäude dar und bilden einen in der südlichen Grundstücksecke geschlossenen Winkel. Das zugehörige Werkstattgebäude liegt mittig auf dem Grundstück. Der untere Riegel mit drei Vollgeschossen ist teilunterkellert. Hier befinden sich der Haupteingang sowie die Verwaltung, die zweigeschossige Fahrzeughalle I sowie Sozial- und Nebenräume. Der Riegel an der südöstlichen Grundstücksgrenze verfügt ebenfalls über drei oberirdische Geschosse. Das 2. Obergeschoss springt zurück und kragt auf der zum Hof zugewandten Seite aus. Hier befinden sich die Fahrzeughalle II mit Waschhalle, Aufenthaltsräumen sowie Sportbereich. Das Werkstattgebäude beinhaltet eine Metallwerkstatt zur Prüfung von Leitern und Krananlagen. Der Innenhof ist begrünt und dient als Aufenthaltsbereich. Die Fassade besteht aus beige-grauem Vollklinker und umrahmt Fensterbänder mit cognacfarbenen Aluminiumpaneelen zwischen den Fensterrahmen. Ergänzt wird dies durch Bereiche mit Fassadenbegrünung sowie Sichtbeton-Fertigteile im Bereich der Fahrzeughalle.

 

in Bearbeitung